Der Kommunale Datentrichter geht im Juni 2026 in den Regelbetrieb über

Weitere Informationen zum Start des Regelbetriebs und zur Nutzung der Plattform werden in Kürze veröffentlicht.

Der Kommunale Datentrichter

für Datenhaltende

Strukturierte, rechtssichere Bereitstellung von Daten für die kommunale Wärmeplanung.

Rechtssicher Datenschutzkonform Strukturiert
Datenhaltende Was bringt das den Kommunen? Entlastung bei der Datenbeschaffung Rechtssichere Datengrundlage Vergleichbare Ergebnisse Fortschreibbare Wärmeplanung Kommune Kommune beauftragt die Datenerhebung Die Kommune stimmt der Nutzung des kommunalen Datentrichters zu und beauftragt die Durchführung der Datenanforderung . Auswahl der relevanten Datenhaltenden Der kommunale Datentrichter schlägt der Kommune die bekannten lokalen Datenhaltenden vor (z. B. Stadtwerke, Behörden, Unternehmen) und ermöglicht Ergänzungen. Strukturierte Datenanforderung Die ausgewählten Datenhaltenden erhalten eine standardisierte, rollenbezogene Anfrage zur Bereitstellung ihrer Daten. Datenbereitstellung & Upload Die Daten werden über gesicherte Formulare oder Uploads bereitgestellt in vorgegebenen Formaten und mit klaren Hinweisen zur rechtlichen Grundlage. Prüfung, Aggregation & Strukturierung Der kommunale Datentrichter prüft die Daten auf Vollständigkeit, aggregiert sie, wo erforderlich, und überführt sie in ein einheitliches Datenmodell. Nutzung für die Wärmeplanung Die aufbereiteten Daten stehen der Kommune und beauftragten Planern für die kommunale Wärmeplanung zur Verfügung. Keine Einzelabfragen mehr. Keine externen Aggregationskosten. Kein Kontrollverlust über sensible Daten. Was bringt das den Stadtwerken? einmalige, strukturierte Datenbereitstellung automatische Geolokalisierung Bereinigung von Daten (z. B. Adressfehler) rechtssichere Aggregation nach WPG automatisch und kostenfrei.
Ihre Rolle

Warum sind Ihre Daten relevant für die kommunale Wärmeplanung?

Schornsteinfegerämter verfügen über zentrale Informationen zu:
  • Art der Heizungsanlagen
  • Energieträgern (Gas, Öl, Biomasse etc.)
  • Baujahren der Anlagen
  • Austausch- und Stilllegungspotenzialen
Diese Daten sind eine wesentliche Grundlage, um:
  • den heutigen Wärmebedarf realistisch abzubilden
  • fossile Abhängigkeiten zu erkennen
  • Umstellungsoptionen zu bewerten
  • kommunale Wärmenetze sinnvoll zu planen
Ihre Vorteile

Was bedeutet der Datentrichter konkret für Ihr Amt?

Zentrale Datenbereitstellung

Sie liefern Ihre Daten einmal strukturiert – nicht mehrfach an verschiedene Stellen.

Rechtssichere Abfrage

Alle Datenanforderungen basieren auf dem Wärmeplanungsgesetz (WPG) und den Landesregelungen.

Vorgefertigte Datenmodelle

Sie müssen keine eigenen Tabellen entwerfen – die Plattform gibt zulässige Felder vor.

Transparenter Prozess

Sie sehen, welche Kommune welche Daten abfragt und wofür.

Datenschutz & Aggregation

Personenbezug wird technisch vermieden oder automatisch aggregiert.

Ihre Rolle

Warum werden Unternehmen in der Wärmeplanung einbezogen?

Industrie- und Gewerbebetriebe sind:
  • große Wärmeverbraucher
  • potenzielle Abwärmequellen
  • wichtige Ankerpunkte für Wärmenetze
  • relevante Akteure für die Dekarbonisierung
Für die kommunale Wärmeplanung ist es notwendig zu wissen:
  • wo hohe Wärmebedarfe liegen
  • wo Abwärme verfügbar sein könnte
  • welche Standorte langfristig planbar sind
Ihre Vorteile

Was bietet Ihnen der kommunale Datentrichter?

Einheitliche Datenbereitstellung

Sie liefern strukturierte Daten einmal – nicht mehrfach an verschiedene Stellen.

Rechtssichere Abfrage

Alle Datenanforderungen beruhen auf dem Wärmeplanungsgesetz (WPG) und Landesrecht.

Schutz sensibler Informationen

Es werden keine Betriebsgeheimnisse oder Produktionsdaten abgefragt.

Vorgegebene Datenfelder

Sie sehen genau, welche Angaben zulässig sind – und welche nicht.

Transparente Verwendung

Sie wissen, wofür Ihre Daten genutzt werden: ausschließlich für die kommunale Wärmeplanung.

Ihre Rolle

Warum sind Netzbetreiber und Energieversorger zentrale Datenhaltende?

Gas-, Strom- und Wärmenetzbetreiber verfügen über entscheidende Informationen:
  • Netzinfrastruktur und Kapazitäten
  • Versorgungsgebiete und Anschlussdichten
  • Lasten und Nachfragen
  • Umstellungspotenziale (z. B. Wasserstoff, Wärmenetze, Stromnetzausbau)
Ohne diese Daten können:
  • Netze falsch dimensioniert werden
  • Transformationspfade unrealistisch geplant werden
  • Investitionen an den Bedarfen vorbeigehen
Ihre Vorteile

Was bietet Ihnen der kommunale Datentrichter?

Eine einheitliche Abfrage

Eine strukturierte Plattform ersetzt viele heterogene Kommunalanfragen.

Rechtssichere Datenanforderung

Alle Abfragen basieren auf dem Wärmeplanungsgesetz (WPG) und Landesrecht.

Standardisierte Datenformate

Keine individuellen Excel-Listen – sondern klare Datenmodelle.

Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen

Es werden keine wettbewerbssensiblen Detaildaten abgefragt.

Transparenter Prozess

Sie sehen, welche Kommune welche Daten wofür anfordert.